Lüneburg

Keramikmarkt Lüneburg

Neben dem Salz, das Lüneburg reich machte, spielte auch der Ton im Mittelalter eine wichtige Rolle in der Hansestadt. Davon zeugen bis heute die prächtigen Backsteinbauten, die Lüneburg zu einer der schönsten Städte Norddeutschlands machen.

Auch für keramische Erzeugnisse war Lüneburg im Mittelalter bekannt. Insbesondere die Produktion von Ofenkacheln sei hier genannt, was Scherben, die bei Ausgrabungen gefunden wurden und die heute im Museum Lüneburg gezeigt werden, beweisen. Lüneburg scheint also prädestiniert zu sein für die Ausrichtung eines Keramikmarktes, denn dieses alte Handwerk hat auch heute nichts von seiner Attraktivität verloren. Im Gegenteil: die Farb- und Formenvielfalt keramischer Erzeugnisse ist modern, reicht die angebotene Warenpalette doch von Geschirr über Unikate, Gartendeko und Skulpturen bis hin zu Schmuck.

Der Keramikmarkt findet 2018 zum zweiten Mal statt. Neu ist der Standort des Marktes: anders als 2017 werden alle Teilnehmer zusammen im Clamartpark stehen, der ganz in der Nähe des größten Platzes der Stadt, „Am Sande“, liegt. In Kombination mit einem Besuch der Altstadt oder eines der Museen erwartet den Besucher ein Fest für alle Sinne in der Hauptstadt der Heide.