Deutschland

20. Töpfermarkt Bad Bevensen

Traditionell findet in Bad Bevensen in der Lüneburger Heide der Töpfermarkt im Kurpark statt. Bereits zum 21. Mal sind am letzten August-Wochenende die grünen Rasenflächen an der Ilmenau die Kulisse für den Jubiläums-Töpfermarkt. Rund 60 Werkstätten aus dem gesamten Bundesgebiet präsentieren Keramik in ihrer gesamten Farb- und Formenvielfalt und machen den Kurpark zu einem bunten Gesamtkunstwerk.

Einige wenige Werkstätten sind bei allen Töpfermärkten dabei gewesen, andere fast immer und wieder andere kommen erst seit kurzem in die Heidestadt. Besonders attraktiv ist der Markt jedoch, weil rund ein Viertel der Aussteller in jedem Jahr ganz neu sind und dafür sorgen, dass auch die Stammbesucher immer wieder was Neues entdecken. Egal ob Geschirr, Unikate wie Schalen und Vasen, Gartendekorationen, Schmuck oder dekorative Objekte – fast alles lässt sich aus Keramik herstellen. Bis heute hat dieses alte Handwerk nichts von seiner Attraktivität verloren, den Farbgestaltung und Formengebung sind modern und das verwendete Material, der Ton, steht für Regionalität und Nachhaltigkeit.

Der Töpfermarkt findet zur schönsten Jahreszeit in der Lüneburger Heide statt, nämlich dann, wenn das sonst eher unscheinbare Kraut seine lila Festtagstracht anlegt. Der besondere Duft der blühenden Erika oder korrekter caluna vulgaris, das Summen der Bienen und die Millionen fein gesponnenen Spinnennetze, die am frühen Morgen die nebelige Heide überziehen, sorgen für magische Momente. In Kombination mit einem Besuch auf dem Töpfermarkt und Entspannung in der Jod-Sole-Therme, wo man das Heilwasser auf sich wirken lassen kann, für das Bad Bevensen berühmt ist, wird dieses Wochenende im August zu einem Fest für alle Sinne.

 

27. Töpfermarkt Varel

2021 findet auf dem Schlossplatz in Varel bereits zum 27. Mal der Töpfermarkt statt. Ein fester Ausstellerstamm, aber auch immer wieder neue Werkstätten präsentieren ihre Keramik im Schatten der mächtigen Schlosskirche.

Geschirr, Unikate wie Vasen und Schalen, Gartenkeramik, aber auch kunstvolle Objekte oder Schmuck – fast alles lässt sich aus Keramik herstellen. Produziert wird die irdene Ware von Meistern ihres Handwerks, die ihr Metier von der Pike auf gelernt haben und vom Verkauf ihrer selbst gefertigten Ware leben. Bis heute hat das alte Töpferhandwerk nichts von seiner Attraktivität verloren, denn die Farben und Formen passen ebenso in unsere Zeit wie das Material: der Ton ist ein Produkt, das für Nachhaltigkeit und Regionalität steht.

Neben den Bürgern von Varel besuchen den Töpfermarkt auch viele Urlauber, die im Vareler Ortsteil Dangast ihre Ferien verbringen. Übrigens wird Kunst und Kunsthandwerk in Dangast ganz groß geschrieben. Ein gut beschilderter Künstlerpfad erinnert an die Maler der Küntlervereinigung “Brücke”, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts zur Sommerfrische nach Dangast kamen. Hier entstanden einige berühmte Gemälde so bekannter Maler wie Karl Schmidt-Rottluff.

Keramikmarkt Lüneburg

Neben dem Salz, das Lüneburg reich machte, spielte auch der Ton im Mittelalter eine wichtige Rolle in der Hansestadt. Davon zeugen bis heute die prächtigen Backsteinbauten, die Lüneburg zu einer der schönsten Städte Norddeutschlands machen.

Auch für keramische Erzeugnisse war Lüneburg im Mittelalter bekannt. Insbesondere die Produktion von Ofenkacheln sei hier genannt, was Scherben, die bei Ausgrabungen gefunden wurden und die heute im Museum Lüneburg gezeigt werden, beweisen. Lüneburg ist also prädestiniert für die Ausrichtung eines Keramikmarktes, denn dieses alte Handwerk hat auch heute nichts von seiner Attraktivität verloren. Im Gegenteil: die Farb- und Formenvielfalt keramischer Erzeugnisse ist modern, reicht die angebotene Warenpalette doch von Geschirr über Unikate, Gartendeko und Skulpturen bis hin zu Schmuck.

Der Keramikmarkt findet 2021 zum vierten Mal statt. Der Veranstaltungsort Clamartpark hat sich bewährt, denn die grünen Rasenflächen und die alten Bäume rund um das Reiterdenkmal sind die perfekte Kulisse für einen bunten Keramikmarkt. Hinzu kommt die perfekte Lage des Parks ganz in der Nähe des größten Platzes der Stadt, “Am Sande”, und so nur wenige Schritte vom quirliegen Zentrum der alten Hasestadt entfernt. In Kombination mit einem Besuch der Altstadt oder eines der Museen erwartet den Besucher ein Fest für alle Sinne in der Hauptstadt der Heide.