Keramik an der Werra – Töpfermarkt in Hann. Münden

  • Keramik
  • 11 August, 2018
  • 12 August, 2018

„Wo Werra sich und Fulda küssen und ihren Namen büßen müssen…“ Der alte Reim steht für die Stelle, an der aus Werra und Fulda die Weser entsteht. Und genau dort, nämlich am Dielengraben in Hannoversch Münden, kurz Hann. Münden, findet im August 2018 erstmals ein Töpfermarkt statt. Idyllisch am Rande der Altstadt zwischen Schloss und Fluss, auf dem neu gestalteten Ufer an der Werra treffen sich Keramiker aus allen Teilen Deutschlands, um ihre selbstgefertigte Ware zu präsentieren.

Buntes Geschirr in vielen Formen, Unikate wie Schalen oder Leuchter, Florales und Gartenkeramik, aber auch Skulpturen und Schmuck – fast alles läßt sich aus Ton herstellen. Handwerkliches Können in Verbindung mit natürlichen Materialien ist heute genau so modern wie vor tausend Jahren, denn das Töpferhandwerk ist sehr alt, heute aber attraktiver denn je, weil es nicht nur tradutionell, sondern auch nachhaltig ist.

Hann. Münden, die südlichste Stadt Niedersachsens liegt in der Mitte Deutschlands und ist aus allen Richtungen gut zu erreichen. Der weit gereiste Alexander von Humboldt sprach einst von einer der sieben schönst gelegenen Städte der Welt – und läuft man durch die Altstadt mit ihren mehr als 700 schmucken Fachwerkhäusern, weiß man, was er gemeint hat. Der Besucher bestaunt die mittelalterlichen Stadtanlagen, entdeckt die Weserrenaissance und begegnet unvermutet dem legendären Barockarzt Doktor Eisenbart, der hier lebte.

Wohin könnte ein Markt, der sich einem der ältesten Handwerke widmet, besser passen, als in eine Stadt, die so reich an erlebbarer Geschichte ist. Hier wird der Besuch auf dem Töpfermarkt zu einem Erlebnis und einem Fest für alle Sinne.

Teilnehmer
Info für Teilnehmer
  • Petra Bottke
    27612 Loxstedt-Nesse
    Keramikblumen und Gartenstecker
  • 35260 Niederklein
    Gartenkeramik und Geschirr
  • Den Haag/Niederlande
    handgedrehtes Porzellan
  • Gebrauchskeramik und Einzelstücke als hoch gebrannte Steinzeugware in den vorherrschenden Farben blau und rot.
  • Dagmar Griewisch-Berkau
    59505 Bad Sassendorf
    Gartenkeramik, tiere und Blumen freigedreht und modeliert, edle Unikate. Vorführung an der Töpferscheibe
  • 35260 Stadtallendorf
    Gartenkeramik und Gebrauchskeramik mit Schlichermalerei
  • 34414 Warburg-Scherfede
    Unikate aus Steinzeug, mit Metalloxiden bearbeitet, teilweise strukturiert und mit Silberdraht verschnürt, spezielle Begusstechniken, außergewöhnliche Glasuren
  • Mit Sukkulenten bepflanzte Steinzeugkeramik, Gartenkeramik, Reptilien, Einzelstücke
  • Christoph Schulz
    06268 Querfurt
    Geschirr, dekorative Einzelstücke wie Vasen, Schalen, Wandplatten, Objekte und Schmuck
  • Keramik und Schmuck im Schloss Jutta Spies
    35410 Hungen
    Gefäßplastiken (Unikate) und Schmuck aus Keramik und Porzellan
  • Holzbrandkeramik, Steinzeug und Porzellangefäße, die im Holzofen gebrannt wurden, wobei der Ascheanflug und die Salzglasur den Charakter der Arbeiten bestimmen
  • Unikate in Aufbaukeramik: Vasen, Schalen, figürliche Objekte Spezialisierung auf Meißner Fayence mit Aufglasurbemalung
  • 06108 Halle
    Gefäßkeramik
Hann. Münden hat rund 25.000 Einwohner und liegt im südlichen Weserbergland an der A7 zwischen Göttingen und Kassel. Bis Göttingen (118.000 Einwohner) sind es 32 Kilometer und bis Kassel (195.000 Einwohner) sind es 27 Kilometer. Hann. Münden ist in den Sommermonaten ein beliebtes touristisches Ziel. Zahlreiche Tagesgäste und viele Radtouristen, die an den Flüssen unterwegs sind, besuchen die Stadt.
Der Dielengraben, die Uferpromenade an der Werra, wurde vor einigen Jahren komplett neu gestaltet. Hier, unterhalb des Welfenschlosses, finden zahlreiche Veranstaltungen statt. Der Standort ist für einen Töpfermarkt ideal.
Die Stadtmarketingorganisation in Hann. Münden unterstützt diese neue Veranstaltung im Rahmen ihres Marketings und die Veranstalterin wird den Markt durch Plakatierung, Anzeigen und auf online-Plattformen intensiv in der Region bewerben.